Warum SaaS?

6. Juli 2018

René Weseler

CTO

Software as a Service ist eines der am schnellsten wachsenden Geschäftsmodelle im Cloud-Geschäft. Auch für Buildsimple als Softwareanbieter setzen wir auf dieses Geschäftsmodell, weil wir von den Vorteilen für beide Seiten, Kunden und Softwareanbieter, überzeugt sind. Gartner erwartet, dass der SaaS-Markt bis 2021 auf fast 120 Milliarden Dollar wachsen wird. In diesem Artikel wollen wir die wichtigsten Vorteile für Kunden und Softwareanbieter aufzeigen.

 

Pay as you go

Das Preismodell ist sicherlich einer der interessantesten Aspekte für den Kunden. Dies ermöglicht es, neue Dienste ohne große Investitionen auszuprobieren. In der Regel gibt es keine langfristigen Kündigungsfristen für das Pay as you go-Modell, so dass eine SaaS-Lösung schnell und ohne Risiko ausprobiert, bewertet und ggf. abgelehnt werden kann. Darüber hinaus zahlt der Kunde nur für die tatsächliche Nutzung des Dienstes. Erfolgt keine Nutzung, ist keine Zahlung erforderlich. Mit diesem Ansatz lassen sich komplexe Geschäftsanwendungen wesentlich wirtschaftlicher gestalten, da keine monatliche Grundgebühr für feste Lizenzen bezahlt werden muss, auch wenn das System oder einzelne Funktionen gar nicht genutzt werden.

 

Keine Infrastruktur erforderlich

Bei Software as a Service ist der Hersteller für die Infrastruktur verantwortlich und die Software ist bereits installiert und konfiguriert. Kunden können die Anwendung oder den Service einfach wie in der Cloud nutzen und schnell mit dem Rapid Prototyping beginnen. Infrastrukturkosten und Wartung sind in den Abonnementmodellen oder im SaaS-Vertrag enthalten. Während viele Unternehmen immer noch Vorbehalte gegen die Sicherheit von Anwendungen außerhalb ihrer Unternehmensumgebung haben, bieten SaaS-Anbieter mit Software in der Cloud ein viel höheres Maß an Sicherheit, Stabilität und Zuverlässigkeit als die unternehmensinterne IT. Cloud-Infrastrukturen sind aufgrund ihrer kostengünstigen und schnellen Skalierbarkeit meist redundant ausgelegt und die Softwarehersteller legen großen Wert auf stabile Services.

 

Immer Up to date

Automatisierte Build Pipelines und schnelle Entwicklungszyklen helfen SaaS-Anbietern bei der schnellen Entwicklung und Installation neuer Updates. Bei selbst betriebener Software müssen Updates immer durch den Kunden oder einen Dienstleister installiert werden. Obwohl die Hersteller inzwischen integrierte Update-Verfahren anbieten, ist dies immer noch die Ausnahme. Mit dem SaaS-Modell stellt der Dienstleister jedoch sicher, dass immer die neueste Software in der Produktion verfügbar ist. Der Kunde muss sich keine Sorgen um Updates machen und riskante Update-Projekte können vermieden werden.

 

Profitieren Sie von Multi-Tenancy

SaaS-Dienste werden am häufigsten von verschiedenen Kunden genutzt und gemeinsam genutzt. Durch diese gemeinsame Infrastruktur sind SaaS-Kunden alle auf der gleichen Codebasis, während Anbieter schneller innovieren und gleichzeitig von den Rückmeldungen vieler Kunden profitieren können.

 

Schnelles Prototyping

In Zeiten der digitalen Transformation wollen Kunden schnell neue Geschäftsideen entwickeln, ausprobieren, testen und gegebenenfalls verwerfen. Moderne Software- und Lösungsinfrastrukturen müssen diese Projekte unterstützen und nicht verhindern. Durch den risikoarmen Einsatz von SaaS-Software reduzieren Kunden ihre Abhängigkeit von Softwareanbietern und erhalten die Möglichkeit, ihr Geschäft neu zu definieren und neue Ideen durch den Einsatz von Business- und Micro-Services schnell auszuprobieren.