Darum entwickeln wir Software

1. Dezember 2017

René Weseler

CTO

Wer sich heute mit Informationstechnologie beschäftigt, liest und hört immer wieder dieselben Schlagworte: Digitale Transformation, Cognitive Computing, Internet der Dinge, Cloud Computing, Predictive Analytics und Industrie 4.0.

 

Dass wir in einer Zeit großer Umwälzungen leben, scheint nun bei allen angekommen zu sein und wird nicht mehr an sich selbst gezweifelt. Und auch die Erkenntnis, dass man als Individuum und als Unternehmen handeln muss, um in diesem Umbruch nicht auf der Strecke zu bleiben, hat seinen Weg in die Köpfe der Menschen gefunden. Selten war der Satz "Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit" so treffend. Und dann schaut man sich um und sieht selbstregulierende Heizungen und unabhängig bestellenen Kühlschränken, hört von autonomen Autos und spricht mit Google oder Alexa.

 

Haben wir bereits den Punkt der Singularität erreicht?

Darüber hinaus gibt es auch diese Begriffe, die, obwohl in aller Munde, so schwer zu verstehen sind, dass sie metaphysische Züge annehmen: Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz. Man könnte davon ausgehen, dass wir bereits den Punkt der Singularität erreicht haben und dass die Softwareprogramme längst in der Lage sind, ihre Schöpfer, uns Menschen, zu übertreffen und effizientere und intelligentere Lösungen zu entwickeln. Wenn Maschinen wirklich schon so gut sind, warum sollten wir dann weiter an der Entwicklung von Softwareprogrammen arbeiten? Die Antwort ist beruhigend und ernüchternd zugleich: Wir haben den Punkt der Singularität nicht verfehlt und die Maschinen sind nicht so weit entwickelt, wie manche glauben machen wollen.

Das heißt aber nicht, dass wir noch nicht in der Lage sind, auf der Basis von Software Großes zu leisten. Dieses Schwarz-Weiß-Denken, so symptomatisch für die Diskussion um den aktuellen digitalen Entwicklungsstand unserer Gesellschaft und oszillierend zwischen den beiden Extremen der Singularität und der digitalen Steinzeit, ist verantwortlich für die immense Unsicherheit, die Privatpersonen und Unternehmen antreibt. Wenn Sie nicht wissen, wo Sie stehen und wo Sie stehen, wie sollten Sie jetzt handeln können?

Wir wissen, wo die Technologie heute steht und können auch sehr gut abschätzen, wo sie sich in den nächsten Jahren entwickeln wird. Diese Kernkompetenz ermöglicht es uns, dieses Wissen zu teilen und Unternehmen auf ihrem Weg durch die digitale Gegenwart in eine noch stärker digitalisierte Zukunft zu begleiten.

Deshalb entwickeln wir immer noch Software: Wir kennen die Bedürfnisse unserer Kunden und haben unser Know-how durch jahrzehntelange Erfahrung erworben; unsere Leistungen sind in den Köpfen unserer Mitarbeiter gewachsen. Wir haben uns auf die Bedürfnisse von Unternehmen spezialisiert, um denen zu helfen, die am meisten vom digitalen Wandel profitieren können. Unsere Produkte sind darauf optimal abgestimmt und gehören zu den innovativen Speerspitzen, die die heutigen technischen Möglichkeiten nutzen und bereit sind, die Zukunft anzunehmen.

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